Oldstuff

Wie auf der Keller-Seite erzählt, habe ich mich entschlossen beim Ausmisten mich von meinen alten Lieblingen zu trennen und an ein Computermuseum abzugeben. Hier daher nochmal ein kleiner Rückblick darauf, wie alles angefangen hat. Ein Klick auf die Bilder vergrößern diese.

Handys

Hier sieht man die Lebensgeschichte eins Siemens-Handy-Fans (v.l.n.r.): S6D-Power, S10D, S25, S35, S55, S65. Das S45 ist momentan noch bei meinen Schwiegereltern in Betrieb, aber ein Platz ist schon vorbereitet *g*

Und passend zu den Handys eine Sammlung an kleinen mobilen Datenbanken für unterwegs. PDA’s gabs damals noch nicht, der erste Palm war noch in der Entwicklung. Und an Kombinationsgeräte (Smartphones) war erst recht nicht zu Denken. Also trug man solche Geräte von Casio oder Sigma mit sicht rum. Und ob Ihr’s glaubt oder nicht, aber in die 128KB Arbeitsspeicher passten mehr als genug Daten.

Datenbanken

PC-1

Hier nun das erste Schmuckstück: Ein Commodore PC-1 incl. Monitor. 1987 erschien dieses Gerät mit einem Intel 8088-Prozessor und sagenhaften 4,77 Mhz (nein, da ist kein Komma verruscht und da habe ich auch nicht M und G vertauscht). Leider hat er sich nie durchgesetzt und Commodore hat den Markt für Billig-PC’s ganz schnell wieder verlassen. Schaut Euch gut das Gehäuse an, so sieht beige nach jahrelanger Sonneneinstrahlung aus.

Und ein weiterer echter Klassiker: Ein Siemens PC 16-11 incl. Monitor und Keyboard noch im klassischen Büro-Grau. 1983 auf dem Markt gekommen werkelt zwar der gleiche Prozessor wie beim PC-1 (Intel 8088 mit 4,77Mhz) aber der Monitor kann nur Text darstellen. Dafür war er mit 12.500 DM Neupreis damals auch kein wirkliches Schnäppchen.

PC 16-11
PC 16-11

Poly

Nicht zu vergessen natürlich der Poly-Computer 880 von 1986 (?), eine Entwicklung des VEB Kombinat Robotron. Mit Hilfe dieses Lerncomputers, der aus der Ost-CPU U880D, 2K ROM und 1K RAM besteht, dem Display mit seinen 34 Status-LED’s und der eingebauten Tastatur konnten bereits kleine Programme geschrieben und ausgeführt werden. Es war halt ein Lerncomputer, der einem die Grundlagen digitaler Signalverarbeitung näher bringen sollte.

Eine kleine Sammlung von antiker Software. Die kam damals noch auf 5,25″ bzw 3,5″-Disketten.

Software

X86er

Und zu guter letzt noch ein Commodore 368SX-16 und ein EsCom 386’er. In diesen Geräten arbeiteten bereits die damals modernen 386’er Prozessoren und sie waren bereits Artikel des anlaufenden Heim-PC-Massenmarktes. Heute leider nur noch ein Fall für den Recyclinghof 🙁