Geburtstag in Müritz

Habe ich schon graue Haare *such* Nein, noch nicht. Na dann ist ja mal gut. Ab heute habe ich nämlich ein weiteres Jahr auf dem Buckel. Aber anstelle zu Hause zu sein und zu feiern bin ich natürlich arbeiten. Wiedermal im schneeverwehten Mecklenburg-Vorpommern, wo es mich heute nach Waren verschlagen hat. Und hier direkt an der Müritz feier ich nun meinen Geburtsag bei einem leckeren Lidl-PET-Holsten.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Plan des Nationalparkes. An der Stelle mit dem Pfeil stand ich gerade. Der grüne Punkt markiert mein Hotel, der blaue ist die Stadt und der rote der Eingang zum Nationalpark:
Waren
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Schnee auf der A20

Grüße von der A20 Strecke Lübeck – Schönberg – Uphal. Das folgende Foto entstand bei Kilometer 24 direkt an der Landesgrenze SchleswigHolstein – MecklenburgVorpommern:
Schnee

Ich mach mich doch gut in Techno-Orange im Schnee, oder 😉

btw:
Das zum Thema Völkerverständigung:
Ein Russe geht in eine Disco. Er trägt ein T-Shirt, auf dem steht: „Türken haben 3 Probleme“
Ein Türke kommt auf ihn zu und fragt: „Ey, was is das für’n Scheiß?!“
Der Russe antwortet: „Siehst Du, das ist euer erstes Problem, ihr seid viel zu neugierig.“
Der Türke geht und kommt nach ein paar Minuten mit einem Kollegen wieder und die beiden schubsen den Russen herum. Der Russe meint: „Siehst Du, das ist euer zweites Problem, ihr seid viel zu aggressiv.“
Die Türken ziehen ab und der Russe trinkt sein Bier aus, tanzt noch eine Stunde und geht dann aus der Disco raus. Draussen warten die Türken mit fünf Mann, alle ziehen ihr Messer.
Der Russe: „Seht ihr, das ist euer drittes Problem, ihr kommt mit Messern zu einer Schiesserei….!“

Burg Cochem

Reichsburg Cochem 1927
Nach ein paar anstrengenden Tagen in R’Pfalz und einem netten Abend mit meinem pfälzer Zwillingsbruder war ich heute im Norden von RP unterwegs und bin an Cochem vorbeigekommen. Dort wurde von der Autobahn aus für eine alte Burg geworben, was ich mir natürlich nicht engehen lies und eine kleine Pause einlegte.

Von weitem zeigte sich die Burg bereits sehr vielversprechend, nachdem man sich durch tiefe Schluchten und fette Serpentienen gekämpft hatte (bei den engen Gassen hatte ich mit meinem Kombi teilweise ein echtes Problem um die 90°-Kurve zu kommen):
Die Burg, so weit entfernt
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ByeBye BaWü

Endlich … Baden Würtemberg ist umgeschaltet *puuhhh*

Ich war die letzen 5 Wochen in BaWü unterwegs, um genau zu sein in Ludwigsburg, Ettlingen/Karlsruhe, Saig/Freiburg (2 Wochen) und Wangen im Allgäu. Und davor war ich noch ne Woche in Thüringen Säulen setzen.

Aber nun sind endlich 3 Wochen Sommerurlaub dran. Wird ja auch mal Zeit. Eigentlich wollte ich nach Wacken schon 3 Wochen frei haben, aber was macht man nicht alles für die Firma.

BaWü war ansonsten aber recht interessant, und teuer: 1 Woche unterwegs kostete um die 1.100 Euro (5 Tage Mietwagen + 4 Nächte Hotel + 3 Tankladungen + 2 mal Flug HH-S). Und dann jedesmal ca. 1300km verfahren vom Hotel zur AM und zum Testen. Aber dafür hat jetzt auch die neue Technik in BaWü Einzug eingehalten.

Und ich hab viele nette Leute getroffen. Ich besauf mich doch net jeden Abend im Hotel, sondern war in Stuttgart und Heidelberg und Mannheim und Karlsruhe unterwegs und viel Spaß gehabt. An dieser Stelle noch mal ein Wink und vielen Dank für die netten Unterhaltungen und entspannenden Abende.

Demnächst gibts noch ein paar Bilder von den Hotels und so, jetzt gehts erstmal ins Bett.

grüße,
red

Grüße aus NB

Morgen allerseits …

Ich befinde mich momentan in NordBayern … genauer gesagt pendelnd zwischen Hösbach (liegt kurz hinter Frankfurt) und Kist (liegt kurz vor Würzburg). Und irgendwie gefällt mir die Gegend hier. Arbeit geht so … zu viele Fehler für meinen Geschmack.

Am Wochenende ist ja unsere große Sommerparty, das wird sicher lustig. Dabei fällt mir ein, das die Leute immer noch keinen Zeitplan oder Anfahrtplan erhalten haben … muss ich wohl gleich noch machen.

Nächste Woche gehts dann endlich nach Wacken. Ich sach Euch … ich kanns schon kaum noch erwarten. Von mir aus, kann das ganze Jahr über Wacken sein (obwohl das meine Leber sicher nicht mitmachen würde 😉

So, ich muss wieder arbeiten. Jetzt kommen noch ein paar Bilder von hier. Nummer 1-3 wurden bei 80km/h aus dem fahrenden Auto gemacht. Bild 4 ist mein gesicherter Wagen auf dem Standstreifen. Das Wetter und die geile Landschaft kommen leider net so wirklich rüber, weil ich die Fotos mit meinem SX1 gemacht habe 🙂
Landschaft
Landschaft
Landschaft
Einsatzwagen

red on tour

Nein, ich rege mich jetzt nicht darüber auf, das der PC ausging als ich fast fertig war … ich bleibe gaaanz ruhig … tief luftholen und einfach alles nochmal schreiben

Ich habe endlich nen richtigen Job von meinem Brötchengeber bekommen. Zwar noch keinen Arbeitsvertrag oder so, aber ich habe ja auch erst vor nem halben Jahr ausgelernt 😉

Und zwar mache ich jetzt ANE IBS: AutobanNotrufEinrichtung InBetriebSetzung. Das heißt, ich entwickel die Dinger nicht mehr, sondern baue sie jetzt auf und um und so. Und dabei kommt man natürlich viel rum, weil wir Deutschlandweit aktiv sind.

Vor 2 Wochen waren wir in Braunschweig, und nächste Woche geht es nach Holdorf (liegt auf der Hälfte zwsichen Oldenburg und Osnabrück) bevor es dann im Sommer nach Sachsen geht zum Tunnel aufbauen, nach Bayern zum Säulen umbauen und irgendeine Autobahn im Norden neu machen. Im Herbst ist dann BaWü dran, da werden 8 Wochen lang die Systeme auf die neue Technik umgebaut. Das wird sicher anstrengend.

Tja, und daher bin ich nun öfter unterwegs als zu Hause. Aber vllt. schaffe ich es ja nun endlich mal, ein paar Inhalte meiner Page zuzufügen und die lange erwarteten Berichte zu schreiben. Da ist ja noch einiges offen.

Und ich war einkaufen. Und zwar hab ich mir ein neues Handy und neue Schuhe geholt. Denn da Siemens das S65 mittlerweile auf Spätsommer verschoben hat (sprich es kommt so gegen Weihnachten) habe ich mir das SX1 geholt. Ist ein cooles Ding. Warum braucht mal auch einen PDA und ein Handy, wenn es doch Smartphones gibt. Damit werde ich demnächst mal ein paar Videos für die Page und so drehen.

Und neue Schuhe habsch mir geholt: Diese hier Müssen aber erstmal eingelaufen werden.

So, jetzt werd ich mich mal noch ein wenig erholen, bevor ich mit Sachen packen anfange und so. Außerdem spielen heute die Tschechen wieder … und ich sachs Euch: Die werden EM-Meister (oder ein anderes Land, von dem man nie gedacht hätte, das die Fußball spielen. Immerhin sind die ganzen „großen“ ja schon raus aus der EM 😉

handy exploded

So, hier kommt nun endlich mal die Story, warum ich seit ner Woche mit ner mobilen Telefonzelle in der Hosentasche durch die Gegend laufe. Und zwar habe ich es letzen Samstag geschaft, mein Handy auf kaum vorstellbar dämliche Weise funktionsuntüchtig zu machen.

Und zwar war es Samstag abend … gegen 17 Uhr. Nachdem wir auf Arbeit die letzen Vorbereitungen für den Ausseneinsatz vom Montag getroffen haben (siehe Sonnenbrand & Autobahn) ging es endlich nach Hause. Also Mantel angezogen, Handy eingesteckt und ab ins Auto.

Beim Türzuschlagen viel mir auf, das der Mantel noch in der Tür hing … aber das war ruck-zuck erledigt. Mantel reingenommen und nochmal kräftig zugelangt und die Tür war zu. Keine 10 Minuten später war ich zu Hause, griff nach dem Handy und starrte wie vom Blitz getroffen auf das lustig rote Muster, was mich da im Display angrinste:
Siemens S55

Da war dann auch nichts mehr zu machen. Auf dem Display ist nichts mehr zu erkennen, aber auch das Keyboard lies sich nicht dazu überreden, noch irgendwelche Tastatureingaben zu akzeptieren.

Aber das ist ja kein Problem, wenn man im Keller noch alte Handys hat *grins* Also flugs runter, und die alten Dinger nebst Netzteilen nach oben gehieft. Doch da kamen auch schon die ersten Erinnerungen:
Siemens S35 Defekter Lautsprecher -> telefonieren nur mit (nicht vorhandenem) Headset möglich
Siemens S25 Akku defekt -> telefonieren nur mit Ladekabel möglich

Daher gab es nur noch 2 Handys, die funktionstüchtig waren: Das S10 und das S6:
Siemens S6
Siemens S10

Allerdings liessen auch hier die Probleme nicht lange auf sich warten: Die Akkus waren tiefentladen und die SIM-Card leer, weil moderne Handys ja alles im Handy speichern. Nachdem also nach 4 Stunden die Handys das erste Lebenszeichen von sich gaben, waren trotzdem alle Telefonnummern und SMS-Nachrichten weg.
Handys

Schweren Herzens entschied ich mich für das S10. Aber ein Leben ohne T9 und ohne Telefonbuch ist abartig. Heute stellte ich allerdings fest, das sich die CPU und das Keyboard meines S55 wieder regeniert haben. Also flugs SIM-Card rein, eingeschaltet, PIN eingegeben und Bluetooth angemacht. Ist ganz praktisch, wenn man bestimmte Aktionen bereits blind anstellen kann. Dann aufm PC die Handy-Software gestartet und via Bluetooth erstmal die Telefonnummern und SMS-Nachrichten gesichert. Puuhh .. damit wäre das schlimmste schonmal überstanden.

Nachm WGT gehts dann los, ein neues Handy besorgen. Ich kann mich nur noch nicht zwischen dem SX1 und dem S65 entscheiden 😉

red

Sonnenbrand & Autobahn

AUA … Meine Stirn brennt … ich hab mir gestern und vorgestern voll den Sonnenbrand zugezogen. Eigentlich normal, aber die Umstände …

Normalerweise arbeiten wir Entwickler ja in klimatisch abgeriegelten Räumen. Kein natürliches Licht, keine Sonne oder Regen, ja selbst die Luft ist künstlich aufgewertet. Damit herschen 365 Tage im Jahr das gleiche Klima. Eigentlich ne tolle Sache.

Nachteil ist, wenn man irgendwann raus auf die Autobahn muss, um die Sachen auch einzubauen, die man entwickelt hat. Und noch schlimmer wirds, wenns einmal 8 Notrufsäulen, und einmal 13 sind, die man tagsüber mitten im Verkehr in brüllenster Sonne umbauen muss.

Woher soll ich Kellerkind denn das wissen, das das irgendwann Sonnenbrand gibt ??? Das hätte man mir auch vorher sagen können (dafür weiß ich jetzt, warum unsere Aufbaumitarbeiter immer so braun sind). Na ja, aber jedenfalls laufen jetzt die Dinger (hab selbst heute zwei SMS von Cheffe bekommen, wo nur drinnstand „Bad Oldesloe OK“ und „Stillhorn OK“). Und das Aufbauen sah so aus (Beim Klick aufs Bild öffnet sich das in nem neuen Fenster größer):
red NRS red NRS red NRS red NRS

Das dumme war halt nur, das man beim schrauben immer nach oben schauen musste. Und wenn dann die Sonne oben durch die Linse der Säule direkt auf die Stirn ballert, ist man nicht nur nach ein paar Minuten ballaballa, sondern die Stirn ist abends dann auch Matsch (ich sach nur „Sonne macht albern“ … und das stimmt 😉 Das Ende vom Lied ist, das ich nun hier sitze und mit die Sonnen-Apres-Creme vom letzen Jahr Wacken auf die Stirn klatsche und dabei hoffe, daß das Brennen irgendwann aufhört.

Da wir aber Montag und Dienstag gut gearbeitet haben, und die Systeme nun laufen, gabs heute erstmal frei. Freitag werden Überstunden abgebaut … also ein schönes langes Wochenende.

Einziger Verlust bei der Aktion ist mein Handy, welches letzen Samstag dran glauben musste. Aber das ist eine andere Geschichte, und die kommt nach der nächsten Maus 😉

Entscheidung

Das Leben ist sch*** … aber verdammt. Hatte gerade eine nette Unterhaltung mit meinem Chef, davor eine mit dem BR, und nachher noch eine mitm Oberchef. Thema: Meine berufliche Laufbahn und wie es mit mir nun weitergeht.

Zusammengefasst habe ich folgende Möglichkeiten:

1. Ich lasse mich nach Hannover versetzen und arbeite dort in der Fertigung/Prüffeld.
Vorteil: Alle Probleme sind gelöst, unsere Firmenchefs glücklich und ich hab nen festen Job.
Nachteil: 4 Stunden Fahrtweg pro Tag … das macht dann nen 12-Stunden-Arbeitstag.

2. Ich lasse mich ins Montage-Team reinfriemeln. Müsste geklärt werden und einige Leute überredet werden.
Vorteil: Ich bleibe weiter in Hamburg stationiert. Könnte also weiter hier arbeiten.
Nachteil: Montage ist nicht so mein Ding. Die ganze Woche unterwegs und so … ich weiß net.

3. Ich beende meinen Job und fange ein Studium an.
Vorteil: Ich könnte bis November hier in Hamburg ganz normal arbeiten, so wie jetzt.
Nachteil: Wer zahlt ab November die Wohnung … Telefon … Essen. Ich kanns mir nicht leisten, ohne nicht parallel arbeiten zu gehen … die 600 Euro Studenten-Lohn reichen dafür nicht aus.

4. Ich poche auf meine Rechte und lasse mich vom Betriebsrat in die Firma prügeln …. inklusive einem unbefristeten Arbeitsvertrag.
Vorteil: Was spricht gegen nen unbefristeten Arbeitsvertrag in Hamburg?
Nachteil: Der Job wird unschön. Welcher Chef will Dich schon haben, wenn Du dich einklagen mussst in deinen Arbeitsplatz.

5. Ich kündige.
Vorteil: Keine Probleme mehr
Nachteil: Kein Geld -> Kein Essen -> Keine Wohnung -> Kein Leben

Und warum ist das alles so schwer? Weil Mister Oberchef keine Facharbeiter in der Entwicklung haben will … schon gar nicht in Hamburg. Weil mein Chef mich unbedingt studieren sehen will (weil Kompetenz und so) das aber ab sofort. Weil ich keine Lust auf lange Reisewege habe.

In Hannover wartet man auf mich … sehnsüchtig. In Hamburg will man mich, aber nicht als Facharbeiter sondern nur mit Schein, was dann eh nochmal min. 4 Jahre Studium (sprich: Keine Kohle) bedeutet.

Ich könnte nur noch kotzen.

Denn das schlimmste ist: ICH KANN UNTER DRUCK NICHT ARBEITEN !!!